Diese feine Speisewürze nur als Ersatz für Sojasauce zu sehen, würde ihr nicht ganz gerecht, obwohl man SIe natürlich als das verwenden kann. Aber Sie ist mehr als das: weniger salzig, aber dafür mit mehr "Umami" (ein japanisches Lehnwort, das man ehesten mit "schmackhaft" übersetzen kann und in Japan neben süß, sauer, salzig und bitter als 5. Geschmack gilt.). Wiener Würze wird in Österreich hergestellt, alle Zutaten stammen aus biologischem Anbau, ist auch geöffnet monatelang haltbar und eignet sich zum verfeinern von Suppen, Saucen, Salaten, Fisch oder Gemüse.
Vegan und ohne Soja!
WienerWürze ist eine biologische, vegane und traditionell gebraute Würzsauce, über mehrere Monate gereift. Sie besteht aus österreichischen Lupinen, Hafer, Salz und Wasser. Sie enthält keine Zusatzstoffe. Ihr Geschmack lässt sich als herzhaft, salzig und wohlschmeckend beschreiben.
Das Brauverfahren
Der erste Schritt der Herstellung ist die Vorbereitung der Rohstoffe. Die Lupinen werden über Nacht in Wasser eingeweicht und am nächsten Tag in einem Druckkochkessel gekocht. Der Hafer wird geröstet und geschrotet. Eine Salzlauge wird aus Salz und Wasser vorbereitet.
Nun folgt die erste Fermentation der vermengten Lupinen-Haferschrot-Mischung drei Tage lang. Ein besonderer Edelschimmel wächst auf der Mischung, während diese in der Fermentationskammer lagert. Dieser hat ähnliche Aufgaben wie bei der Käseproduktion von Camembert und Weißschimmelkäse. Er produziert ganz natürliche Enzyme, welche beginnen die Lupine und den Hafer in ihre Bestandteile aufzulösen.
Die zweite Fermentation und die Reifung finden im Anschluss an die erste Fermentation statt. Hierzu wird die Mischung mit der Salzsole vermengt und für mehrere Monate bei Raumtemperatur gelagert und immer wieder umgerührt. Langsam entwickelt sich der einzigartige Geschmack der WienerWürze.
Wenn die mehrmonatige Reifung abgeschlossen ist, wird die Maische mit Hilfe einer hydraulischen Presse schonend abgepresst und die fertige WienerWürze pasteurisiert und abgefüllt.